Interessante Einzelheiten um ein Klavier in einem norwegischen Spital

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Foto: Mariann L. Dahle

Das Interesse des in Wien lebenden Norwegers Mag. Bernt Hage (Pianist, Musikforscher und – pädagoge) an einem Tafel-Klavier im Spital von Drøbak bei Oslo hatte sich bezahlt gemacht. Er entdeckte ein kleines Stück Alt-Österreich, als er das verstaubte Instrument als ein „Pleyel-Klavier“ identifizieren konnte. Das Tafel-Klavier, wahrscheinlich nach 1831 gebaut, ist laut Hage ein sehr feines Instrument, dessen Überholung und Stimmung von einem Fachmann sich lohnen würde. Weiterlesen

Thomas Dyke Acland Tellefsen (1823 – 1874)

Tellefsen-Portrait

Ein norwegischer Pianist und Komponist. Geboren am 26. November 1823 in Trondheim, in einer Musikerfamilie. Seine Mutter Ane Cathrine Stiboldt (1785 – 1860) spielte viele Instrumente und gab Klavierunterricht, sein Vater Johan Christian Tellefsen (1774 – 1857) war als Organist am Nidarosdom tätig und baute auch Orgel. Thomas hatte in Trondheim den Klavierlehrer Ole Andreas Lindeman (1769 – 1857), der in seinem Schüler Interesse für Bach und Barockmusik weckte. 1842 reiste der 19-jährige Tellefsen nach Paris, wo er sein Studium bei Charlotte Thygeson, Friedrich Kalkbrenner und von 1844 bis 1847 bei keinem Geringeren als Frederic Chopin fortgesetzte. Seine materielle Lage besserte sich allmählich mit der wachsenden Zahl seiner Schüler sowie dank Anstellung als Noten-Kopist des polnischen Komponisten. Weiterlesen

Norwegisches Jubiläumskonzert am 15. Oktober 2015

Gruppe klein

Das alljährliche Konzert der Österreichisch-Norwegischen Gesellschaft war heuer einem besonderen Jubiläum gewidmet: Vor 40 Jahren wurde unser Präsident zum Kgl. Norwegischen Generalkonsul ernannt. Bente Angell-Hansen, die norwegische Botschafterin in Österreich, dankte Generalkonsul Dkfm. Dr. Johann F. Kwizda für seinen hervorragenden Einsatz für das Königreich Norwegen. In ihrer Rede würdigte die Botschafterin auch die große Unterstützung, die Generalkonsul Dr. Kwizda den in Wien akkreditierten norwegischen Botschaftern und Diplomaten seit 40 Jahren bietet. Weiterlesen

Mein norwegisches Alphabet

von Magdalena Agdestein

Das deutsche Alphabet hat 26 Buchstaben, das norwegische 29. Oft sind sie deckungsgleich, d.h. gleiche Buchstaben werden auch gleich ausgesprochen, bei manchen besteht nur eine lautliche Ähnlichkeit und einige haben keine Entsprechung in der anderen Sprache.

Meine Erläuterungen zum norwegischen Alphabet sollten allerdings keine linguistische Abhandlung werden. Vielmehr stellen sie das Resultat eines spontanen Brainstormings einer Auslandsösterreicherin dar, in dem stichwortartig norwegische Landeskunde einmal ein wenig anders präsentiert wird … Weiterlesen